Das Versprechen, das nie gebrochen wird

 

 

Eine Gotteskraft wird Gewebe und Zellen durchströmen,

die Führungskraft übernehmen von Atmen, Reden und Handeln,

und alle die Gedanken werden das Erglühn von Sonnen sein

und jegliches Gefühl ein himmlisches Erschauern.

Oft wird ein innerliches Morgenlicht erstrahlen,

das die Kammern des schlummernden Mentals erleuchtet.

Plötzliche Wonne wird durch alle Glieder strömen

und die Natur mit einer mächtigeren Gegenwart erfüllen.

So wird die Erde sich für die Göttlichkeit öffnen

und werden auch gewöhnliche Naturen weiten Aufschwung fühlen,

gewohnte Taten mit des Geistes Strahl erleuchten

und die Gottheit in den gewohnten Dingen treffen.

Natur wird leben, den geheimen Gott zu offenbaren.

Der Geist wird selbst das Spiel der Menschen übernehmen,

und dieses Erdenleben wird ein göttliches Leben werden. 

 

SAVITRI XI.I.710

 

 

A divine force shall flow through tissue and cell

And take the charge of breath and speech and act

And all the thoughts shall be a glow of suns

And every feeling a celestial thrill.

Often a lustrous inner dawn shall come

Lighting the chambers of the slumbering mind;

A sudden bliss shall run through every limb

And Nature with a mightier Presence fill.

Thus shall the earth open to divinity

And common natures feel the wide uplift,

Illumine common acts with the Spirit's ray

And meet the deity in common things.

Nature shall live to manifest secret God,

The Spirit shall take up the human play,

This earthly life become the life divine.

 


 

 

 

DIE VERVOLLKOMMNUNG DES KÖRPERS

 

 

   Die Vollkommenheit des Körpers, und zwar die weitestgehende Vollkommenheit, die wir durch die uns zur Verfügung stehenden Mittel erreichen können, muss das letzte Ziel der Körpererziehung sein. Vollkommenheit ist das eigentliche Ziel aller Kultur, der spirituellen wie der seelischen, der mentalen wie der vitalen und also auch das Ziel unserer Körperkultur.

   Wenn wir nach alles umfassender Vollkommenheit des Wesens trachten, kann man seinen physischen Teil nicht außer Acht lassen; denn der Körper stellt unsere materielle Grundlage dar, der Körper ist das Instrument, das uns zur Verfügung steht. "Shariram khalu dharma sadhanam" sagt das alte Sanskritwort, der Körper ist das Mittel, das dharma (das jedem Einzelnen innewohnende Naturgesetz, auch: moralisches Gesetz) zu erfüllen, und dharma bedeutet jedes Ideal, das wir uns vorstellen können und das Gesetz seiner Verwirklichung und seiner Wirkung. Unser höchstes Ziel ist die totale Vollkommenheit, denn unser Ideal ist das göttliche Leben, das wir hier aufbauen möchten, ein Leben des Geistes, das sich auf Erden erfüllt, ein Leben, das seine eigene spirituelle Umformung sogar unter den Bedingungen der materiellen Schöpfung hier auf Erden vollzieht. Das kann nur gelingen, wenn auch der Körper eine Wandlung durchmacht und in seinen Handlungen, wie in seinem Funktionieren, eine höchste Leistungsfähigkeit erreicht und jene Vollkommenheit, die ihm möglich ist oder möglich werden kann.  ...

 

   Zu einem göttlichen Leben in einer materiellen Welt gehört notwendigerweise, dass die beiden Pole des Daseins, der spirituelle Gipfel und die materielle Grundlage, eine Einheit bilden. Die Seele, mit ihrer Lebensgrundlage in der Materie, erhebt sich zu den Höhen des Geistes; sie stößt sich nicht von ihrer Basis ab, sondern verbindet die Höhen mit den Tiefen. Der Geist steigt mit all seinem Licht, seiner Herrlichkeit und Macht in die Materie und in die materielle Welt hinab, erfüllt sie und verwandelt mit ihnen das Leben in der materiellen Welt, so dass es immer göttlicher wird. Die Umformung ist keine Wandlung in etwas bloß Subtiles und Spirituelles, zu dem sich die Materie von Natur her in Widerspruch befindet und von dem aus sie sich als Hindernis oder als Fessel für den Geist empfinden würde; sie beansprucht die Materie als eine Form des Geistes, obwohl jetzt noch eine Form, die ihn verbirgt, und verwandelt sie in ein offenbarendes Instrument — sie verwirft nicht die Energien, Fähigkeiten und Methoden der Materie, bringt vielmehr ihre verborgenen Möglichkeiten ans Licht, hebt sie auf, läutert sie und deckt die ihr eingeborene Göttlichkeit auf. Das göttliche Leben wird nichts zurückweisen, was zur Vergöttlichung fähig ist; alles soll aufgenommen, erhöht und aufs Äußerste vervollkommnet werden. 

   Das Denkwesen, das jetzt noch unwissend ist, obwohl es nach Erkenntnis ringt, soll sich zum supramentalen Licht und zur supramentalen Wahrheit emporschwingen und sie herunterbringen, so dass sie unser Denken, unsere Wahrnehmung, unsere Einsicht und all unsere Erkenntnismittel durchdringen, bis sie in ihren innersten und äußersten Regungen die höchste Wahrheit ausstrahlen. Unser Leben, das noch so voll ist von Dunkelheit und Verwirrung und von so vielen dumpfen und niederen Zielen in Anspruch genommen, muss sich in seinem inneren Drang und in seinen Instinkten erhoben und erleuchtet fühlen und ein strahlendes Ebenbild des supramentalen Lebens über ihm werden. Das physische Bewusstsein und das physische Sein, der Körper selbst, muss in allem, was er ist und tut, eine Vollkommenheit erreichen, wie wir sie jetzt noch kaum ahnen. Es mag sogar schließlich mit dem Licht, der Schönheit und Seligkeit aus dem Jenseits überflutet werden und dem göttlichen Leben einen göttlichen Körper geben. ...

 

   In der Vergangenheit wurde der Körper von den spirituellen Suchern eher als Hindernis, als etwas, was man überwinden oder ablegen muss, angesehen, denn als ein Instrument der spirituellen Vervollkommnung und ein Bereich der spirituellen Wandlung. Er ist als grobe Materie verworfen worden, als unüberwindliches Hindernis, und die Begrenzung des Körpers als etwas Unabänderliches, das die Transformation unmöglich mache; und zwar, weil auch der beste menschliche Körper nur von einer Lebensenergie getrieben zu sein scheint, die ihre eigenen Grenzen hat und in ihren geringeren physischen Aktivitäten noch durch vieles gemindert wird, was kleinlich, roh oder gar böse ist; der Körper selbst ist belastet mit der Trägheit und der Unbewusstheit der Materie, nur teilweise erwacht und — obwohl ermuntert und belebt durch Nerventätigkeit — doch unterbewusst in den fundamentalen Tätigkeiten seiner konstituierenden Zellen und Gewebe und deren geheimer Arbeit. Sogar in seiner vollen Kraft und Stärke und in seiner größten Schönheit ist er noch eine Blüte des materiellen Unbewussten; das Unbewusste ist der Boden, aus dem er gewachsen ist, und der Ausdehnung seiner Kräfte und jedem Versuch zu einer radikalen Selbstübersteigerung ist in jeder Hinsicht eine enge Grenze gesetzt. Wenn aber ein göttliches Leben auf Erden möglich ist, dann muss auch diese Selbstübersteigerung möglich sein. ...

 

   Das Auftauchen des Bewusstseins in einem offensichtlich unbewussten Universum, das Wachsen des Bewusstseins und mit ihm das Wachsen des Lichtes und der Macht des Wesens ist der wesentliche Zweck und das Zeichen einer wachsenden Entwicklung hier; es ist zwar unerlässlich, Formen zu entwickeln, die funktionieren oder lebensfähig sind, keinesfalls aber letzter Zweck oder zentraler Beweggrund. Das immer größere Erwachen eines Bewusstseins, das immer höhere Ebenen erklimmt und zu immer größerer Weite seiner Vision und seines Handelns gelangt, ist die Voraussetzung für unseren Fortschritt in Richtung auf jene höchste und totale Vollkommenheit, die das Ziel unseres Daseins ist, gleichzeitig aber auch die Voraussetzung für die totale Vervollkommnung unseres Körpers. 

 

 

Sri Aurobindo in

  "Die Verwirklichung des Supramentalen"

 

 

 

Das Wissen über die Vervollkommnung und Vergöttlichung unseres Körpers, der irdischen Materie und letztlich unseres ganzen Universums ist keine Geheimwissenschaft, die nur einer bestimmten Elite vorbehalten ist. Das ist die uns eingeborene, versprochene, reale nächste Ebene der menschlichen Evolution.

Jeder Mensch hat ein Recht darauf, diese Informationen zu erhalten und sein göttliches Sein auf dieser Grundlage zu verwirklichen.

Nichts und niemand, kein Geheimbund, kein Deepstate, ja nicht einmal die widergöttlichen Armeen, die dagegen ankämpfen, können den Menschen davon abhalten, wenn seine Seele die Zeit gekommen sieht, diesen Weg zu beschreiten.

 

Das wurde durch alle Zeitalter durch die wiederkehrenden Avatare vorbereitet und durch die göttlichen Boten verkündet und versprochen. Und daran hat sich bis heute nichts geändert.  

 

Es braucht nur eines: den unerschütterlichen Glauben und die totale und integrale Hingabe an die göttliche Führung. Dann ergibt sich alles Weitere von selbst.

 

 

 

Gold – eine ganz besondere Substanz


 

 

Gold faszinierte die Menschen schon immer, dieses geheimnisvolle Aurum, und das ist kein Zufall. 

Sprach nicht die Mutter im Laufe ihrer eigenen Transformation von einem intensiven goldenen Stäuben im Körper? Unzählige goldene Lichtpunkte, die mit hoher Geschwindigkeit an ihrem Platz vibrieren? Wer ihr nachfolgt, sieht sie ebenfalls. 

War es nicht der Krishna in Gold, der in Sujatas Vision die Mauern der alten Welt niederriss? (siehe Blogeintrag vom 17.11.24)

Auch die Homöopathie,  über die Sri Auro-bindo sagte, es sei etwas dran, hat die Heilkraft des aurum metallicum und das zugrundeliegende Arzneimittelbild ausführlich beschrieben. Über folgenden Link die Leseprobe zu einem interessanten Aufsatz von  Andreas Krüger und Hans-Jürgen Achtzehn (es ist nicht gestattet, die Leseprobe zu kopieren ):  

 

https://www.narayana-verlag.de/homoeopathie/pdf/Der-homoeopathische-Ring-Krueger-Achtzehn.02095_1.pdf?srsltid=AfmBOoq9cGmDqVd8HE6yNcnoQwtAbbECvW6kigUOVGC2eurYIvNmnPYF

 

 

Besonders berührend finde ich die Beschreibungen von Dr. Peter Reiter, ein Ausschnitt aus der schon mehrmals erwähnten rückführenden Hypnosereihe unter Leitung von Werner J. Meinhold. Er ist vielleicht für viele erhellend, die sich die letzten Jahre intensiv mit Menschen-, Organ- und Bluthandel und der Vergiftung unserer Biosphäre beschäftigt und sich gefragt haben, weshalb man uns das alles antut:

 

 

Dr. Peter Reiter, in Hypnose nach der Beschaffenheit und den Empfindungen zu den Metallen, insbesondere Gold, befragt:

 

 

P: Da läuft´s mir kalt den Rücken runter.– Das ist, wie wenn´s ganz flüssig, ganz leicht wär´, ganz – durchlichtet. Ich bringe das in Bezug zur Sonne – wie flüssige Sonne. Ich kann nur meine Gefühle schildern, ich kann das nicht erklären. ...

Das ist, wie wenn ich im Gold baden kann, wie wenn ich in ganz hauchiger Substanz bade. – Ja, ich glaube, es hat auch einen Ton, einen ganz hellen – wie wenn  hohe Töne ineinander verschwimmen, mehr ein flüssiger Ton. Auch nicht organisch, fremdartig, aber hell und irgendwo warm. – Ich komme nicht dahinter, was das überhaupt sind, Metalle. ...

Es ist das Blut, das Blut der Erde. – Das war jetzt ein ganz harter Einfall, der hat mich echt – erschüttert. –

 

M: Gilt das für alle Metalle? 

 

P: Ich weiß nur, dass es für sieben gilt.  Gold und Silber, Eisen und Kupfer – Zinn weiß ich nicht genau. Da fehlt noch was. – Quecksilber ist irgendwie am unteren Rand der Metalle, fragen Sie mich aber nicht, warum. 

Unheimlich, wie das Gold was Reines ... (unverständlich), Quecksilber ist irgendwie genau die Gegeneigenschaft vom Gold. ...

 

M: Wie ist das mit Blei?

 

P: Das repräsentiert irgendwas, was ich nicht mag. Es ist der Saturn, das fühle ich. Das ist auch irgendwo – Unheil. Aber es gehört wohl schon dazu. – Es gibt so wesentliche Metalle, wie im Blut zum Beispiel  die roten und weißen Blutkörperchen. 

 

M: Gilt der Satz vom Blut für alle Metalle? 

 

P: Ja, das ist das Blut, alle Metalle überhaupt. das Blut, das passt unheimlich gut, weil da gibt´s Kräfte, die dadurch übertragen werden. Ich weiß auch nicht, was die Metalle mit den Kräften zu tun haben – da komme ich an Grenzen, wo ich nicht weiß. ...

Mit den Metallen hab ich nicht so zu tun  gehabt. ...

 

 

Aus "Der Wiederverkörperungsweg eines Menschen durch die Jahrtausende",

Werner J. Meinhold, Protokoll vom 2. Februar 1984 

 

 

 

Es ist, als wäre unser ganzes spirituelles Leben aus Silber gemacht,

während das supramentale aus Gold besteht,

als hätte das ganze spirituelle Leben hier eine Schwingung von Silber, nicht kalt, aber einfach ein Licht, ein Licht, das bis zum Gipfel reicht, ein völlig reines und intensives Licht, doch die supramentale Welt enthält einen Reichtum und eine Macht, die den ganzen Unterschied ausmachen.

Das ganze spirituelle Leben des psychischen Wesens und unser ganzes gegenwärtiges Bewusstsein, das dem gewöhnlichen Bewusstsein so warm, so voll, so wunderbar, so leuchtend erscheint, diese ganze Pracht wirkt arm im Verhältnis zur Pracht der neuen Welt.

 

Die Mutter

 

 

 


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